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Das größte und recht zeitaufwendige Hobby ist natürlich unser großer
naturnaher Garten. Ich beschäftige mich hier am liebsten mit den Blumenbeeten
und der Aussaat von neuen Blumen, da durch Schneckenfraß doch einige Pflanzen
kaputt gehen und ersetzt werden müssen, dem Umtopfen der Sämlinge in kleine
Töpfe und schließlich dem Einpflanzen der neu gezogenen Pflanzen in die Beete.
Da wir die Beete gemulcht haben, beschränkt sich die Pflege hauptsächlich auf
die Ränder. Hier muss ich ab und zu unerwünschte Kräuter entfernen.
Aber auch der Gemüsegarten beansprucht meine Zeit. Bei der Anlage unseres Gartens waren wir der Meinung, dass der Bauerngarten für uns ausreichend ist. Inzwischen haben wir jedoch die Nutzgartenfläche mehr als verdoppelt. Es ist jedes Jahr wieder spannend, ob unsere Saat aufgeht und wie sich die Pflanzen entwickeln, ob wir eine gute Ernte haben werden.
Die Erntezeit ist dann ziemlich arbeitsintensiv, aber wir freuen uns dann auf frisches Obst und Gemüse, frischen, knackigen Salat und geschmackvolle Kartoffeln. Im Winter können wir auf die eingelagerten Kartoffeln, Zwiebeln und Äpfel und die in der Kühltruhe haltbar gemachten Früchte unseres Gartens zurückgreifen. In diesem Jahr (2008) wollen wir erstmals Lagermöhren aussäen, die wir dann nach der Ernte in einer Sandkiste lagern wollen. Außerdem wollen wir es einmal mit Grünkohl versuchen, obwohl der Boden hier nicht optimal für Kohlpflanzen ist. Mal sehen, ob die Pflanzen wachsen. Wenn die Anpflanzung gelingt, hätten wir im Winter mehrere Mahlzeiten aus frisch geerntetem Grünkohl auf dem Speiseplan. Darauf freue ich mich schon jetzt.
Zweimal im Jahr findet auch die große Heuernte statt, wenn die Blumenwiese gemäht werden muss. Eine wunderschöne Arbeit, da wir es immer so einrichten können, dass wir gutes Wetter haben. Die Mahd schaffen Georg und ich meistens jeweils an einem Wochenende. Ein Landwirt aus der näheren Umgebung nimmt uns das Gras als Frischfutter für seine Kühe ab. Da mit den großen landwirtschaftlichen Maschinen unser Grundstück nicht zu bearbeiten ist, harken wir das mit dem Balkenmäher gemähte Gras zusammen, laden es auf unseren kleinen Einachser, fahren mit der Ladung vor das Haus an die Straße, wo ein alter Mistwagen auf der gegenüberliegenden Wiese steht und laden das Heu um. Zur Zeit gibt es immer noch 3 Mistwagen voll, aber die Wiese magert zusehends ab. Der Landwirt erzählte uns, dass seine Kühe einen Wagen, voll mit frisch gemähtem, herrlich duftendem Gras, in einer Viertelstunde verputzt haben. Der ganze Stall würde nach Blumenwiese riechen.
--- Ein weiteres zeitaufwendiges Hobby ist die Arbeit am Computer. Mit Hilfe von Grafikprogrammen unterstützte ich Georg in der Vergangenheit bei der Erstellung von Unterrichtsmaterialien für seine Arbeit an der Grundschule. Eine besondere Herausforderung war bisher die Erstellung von Lernsoftware. Lesetraining, verpackt in Computerspielen. Es hat Spaß gemacht, fotografierte Klassenräume "umzugestalten" (Bilder 1 + 2) und neue 3D-Räume zu erstellen.
Unser 3. Lernspiel soll im Fantasie-Land spielen. Neben dem Erstellen von Innenräumen (3dGameStudio) ist das Erstellen und Animieren von 3D-Figuren unter Zuhilfenahme von POSER 7 eine neue Herausforderung an mich. Zur Zeit bin ich noch in der Übungsphase, habe aber bereits einige 3D-Kulissen gebastelt, allerdings noch ohne Animationen. --- Abends vor dem Fernseher zu sitzen ist für mich vergeudete Zeit. Ich sitze im Winter abends gerne gemütlich vor dem Kaminofen und lese. Seit frühester Jugend bin ich eine Leseratte. Bevorzugte Schriftsteller waren (quer durchs Alphabet) I. Allende, Böll, Dürrenmatt, Eco, Ende, Hemmingway, Hesse, Lenz, Sagan, Solschenizyn, Steinbeck und viele andere. Heute lese ich gerne gute Krimes (z. B. Dan Brown, Ken Follett, Arnaldur Indridason, Philip Kerr, Volker Klupfel/Michael Kobr, Henning Mankell, Donna Leon) aber auch Fantasiegeschichten von Piers Anthony, Kirstin Boie, Cornelia Funke, Wolfgang und Heike Hohlbein, Christropher Paolini, Joane K. Rowling, J. R. R. Tolkien u.a. – Diese Geschichten regen meine Fantasie an, die ich bei der Arbeit am neuen Leseabenteuer umsetzen kann. Besonders erwähnen möchte ich Bücher, die mich erschüttert und auch mit dazu beigetragen haben, dass ich jetzt konsequent Bio-Lebensmittel anbaue oder einkaufe. Es sind "Saat der Zerstörung" von F. William Engdahl, "Futter fürs Volk" von Volker Klugres, Claus-Peter Hütter, Lutz Ribbe und "Heimliche Herrscher" von Jim Marrs, Andreas Zantrop. Zu den Büchern, die mich ans Nachdenken über Glauben, die Herkunft der Menschen gebracht haben, gehört u. a. "Der 12. Planet" von Zecharia Sitchin. ---
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