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Nach einer massiven allergischen Reaktion vor ungefähr 2 Jahren habe ich mich intensiv mit gesunder Lebensführung auseinander gesetzt, d. h. mit dem Gesundsein im Ganzen, gesund sein an Leib und Seele. Um meinen Körper wieder ins Gleichgewicht zu bekommen, habe ich
Alle "Einschränkungen" werden von Georg mitgetragen. Darüber hinaus haben wir unsere Körper zunächst einmal entgiftet und achten seitdem auf ein ausgewogenes Basen-Säure-Gleichgewicht. Um gesunde, möglichst schadstoffunbelastete Lebensmittel zu bekommen, haben wir in unserem großen Naturgarten für die Obstversorgung Beerensträucher (Johannis-, Stachel- und Jostabeeren) und verschiedene Apfelbäume (alte Sorten) gepflanzt. Außerdem bauen wir Kartoffeln (Linda), Gemüse und Kräuter selbst an. Sämtliche Lebensmittel, die wir nicht selber produzieren, kaufen wir im Bioladen. Wir genießen den Geschmack der Kartoffel, der Möhre, des Apfels, ... ! Das schmeckt wie früher, als es noch keine so stark durch Düngemittel und Pestizide belastete Lebensmittel gab. Auch die Pflege von Haut und Haaren haben wir auf Bio-Produkte umgestellt, ebenso die Wasch- und Putzmittel. Um auch unsere Seelen nicht zu kurz kommen zu lassen, haben wir unser Leben "entschleunigt". Wir nehmen uns viel Zeit füreinander, bewegen uns viel in der Natur: im Garten, der jeden Tag neue schöne Aufgaben für uns bereit hält, im Urlaub in den Bergen mit vielen zwar schon gelaufenen Touren, die aber immer wieder neu und faszinierend sind. Georg fährt die 8 km zur Schule fast täglich mit dem Fahrrad und ich versuche, möglichst jeden Tag 1/2 bis 1 Std. zu laufen. Außerdem versuchen wir, einfach zu leben (die Betonung liegt auf einfach). D. h. für uns, unser Leben bewusst zu leben und zu gestalten, ohne zuviel äußeren Wohlstand zu benötigen, nicht auf jede angesagte Veranstaltung zu gehen, nur um "in" zu sein. Dieser "Verzicht" vermittelt uns das Gefühl, dass wir unser Leben selbst gestalten, dass wir selber leben, anstatt gelebt zu werden. Anselm Grün, Mönch aus der Benediktinerabtei Münsterschwarzach bei Würzburg meint: "Jeder Tag braucht Pausen, um die Seele atmen zu lassen." Ein sehr schöner Satz. Wir gönnen uns diese Pausen, im Sommer z. B. sehr gerne auf einer unserer vielen Gartenbänke sitzend (wobei wir auch eine Lieblingsbank haben) und dem Gesang der vielen Vögel lauschend oder im Urlaub auf einem Gipfel sitzend oder abseits des Weges einfach nur im Gras liegend, die Schönheit der Berge genießend.
Mit dieser Umstellung auf biologische, weitgehend schadstoffarme Lebens-, Wasch- und Putzmittel, und dem Bewusstsein, meiner Seele immer wieder Pausen zum Atmen zu geben, bin ich frei von allergischen Reaktionen und fühle mich gesund und ausgeglichen.
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